OnAir-Design für die Grimme-Preis-Verleihung

(2005 – 2016)

Das Intro für die Fernsehsendung zur Preisverleihung zeigt tausende von kleinen Monitoren, die sich immer wieder zusammenfinden und Ausschnitte der ausgezeichneten Programme darstellen. Am Ende des Titels formieren sie sich zur begehrten Trophäe.

Sendetitel Grimme Preis 2014

Sendetitel Grimme-Preis

Die besondere Aufgabe bestand in der Produktion der Trailer/Einspielfilme. In ca. zwei Minuten sollte der Zuschauer einen Überblick über die preisgekrönte Produktion erhalten. Auch hier wurden für die „Verpackung“ als Elemente kleine Monitore verwendet. Insgesamt betrug der vorproduzierte Anteil an der Sendung ca. 35 Minuten.

Das Bühnenbild bestand hauptsächlich aus LED Displays, die einzeln angesteuert/bespielt werden konnten. Somit wurde je nach Preiskategorie und Preisträger das Bühnendesign individuell gestaltet. Mittels einer fotorealistischen 3D-Visualisierung der drei Hauptkameras konnte das Team das Gesamtbild der Bühne vorab einschätzen.

Das OnAir-Design habe ich mehrfach auch in das Artwork für die Drucksachen eingearbeitet. So wurde ein einheitliches Erscheinungsbild der Veranstaltung erreicht. Das Design und die Druckvorlagen (Plakate, Grimme extra, Einladungskarten) wurden aus Stills des Sendedesigns gerendert.

Details zur Produktion

  • Auftraggeber: Grimme Institut
  • Aufgabe: OnAir-Design, Trailer, Zulieferung Bühnenbild, Artwork
  • Idee, Prod., Red., Edit: Markus Thiele
  • Koproduktion: William Good
  • SFX: Achim Dietze
  • Musik: IMAscore, Klaus Doldinger, Sonoton
  • Equipment/Software: Avid Mojo DX, After Effects, 3ds Max, Maya, Photoshop

Stimmen

„Es war wunderbar, mit dir und Ulrich gemeinsam durch den Abend zu wandern, die Einspieler anzuschauen, über die Preisträger zu reden und dem Abend mehr und mehr Gestalt zu geben. Das ist auch aus meiner Perspektive etwas Besonderes, denn bei Euch hat man das Gefühl, dass Ihr ALLES dafür tun wollt, den Abend und den Preis so hochwertig wie möglich zu präsentieren. Deine Einspieler haben immer wieder den Effekt ausgelöst: Den Film würde ich gerne ganz sehen. Besser geht es doch nicht!“

Prof. Dr. Michael-Steinbrecher
Prof. Dr. Michael Steinbrecher
Moderation der Grimme-Preisverleihungen 2012 - 2014, Prof. für Fernseh- und Videojournalismus (TU DO)

„Vielen Dank noch einmal für Deine unermüdliche und sehr gute Arbeit rund um die Produktion der Einspielfilme – und darüber hinaus! Wir sind wirklich froh, dass Du unsere Anregungen und Vorstellungen zu jedem Zeitpunkt konstruktiv aufgenommen und schnell umgesetzt hast und wir mit Dir einen so verlässlichen und erfahrenen Mitstreiter hatten. Das war eine riesengroße Hilfe und einer der Gründe dafür, dass wir am Ende doch alle mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden sein konnten! Liebe Grüße, Christine Geier und Stefan Zekorn“

Christine Geier & Stefan Zekorn
Subkoordination Theater & Festival 3sat/ZDFkultur

„Die unmittelbare Resonanz auf die Veranstaltung im Theater war ausgesprochen positiv… Der im Theater wahrgenommene Gesamteindruck wurde nach meiner persönlichen Meinung durch das im Fernsehen Gezeigte jedoch noch übertroffen: Eine klare farbliche Gliederung, sehr gut „verpackte“ Ausschnitte aus preisgekrönten Produktionen, korrespondierende Blicke ins Publikum und eine stimmige Bildregie lieferten dem Zuschauer ein kurzweiliges und optisch ansprechendes Bild einer vorbildlich gelungenen Preisverleihung.“

Dr. Ulrich Spies
Dr. Ulrich Spies
Leiter des Referats Adolf-Grimme-Preis

Über das Plakat zum 49. Grimme-Preis

Uwe Kammann (als Geschäftsführer des Grimme-Instituts)
Plakat zum 49. Grimme Preis

Plakat zum 49. Grimme Preis

Eine Existenz auch im Medienspiegel, aufgesplittet und scharfrandig zugleich, in potentieller Bewegung, als offener Kranz der Beobachtung, so schonungslos wie scheinbar unbeteiligt. Sport und Medien, die Sußer-Symbiose. Aber auch Mensch und Medien – Identitätsbeschaffer und -beschleuniger, und gleichwohl auch eine Beziehung zwischen Menschenbild und Medienmaschine.

Markus Thiele, wie in den vergangenen Jahren Gestalter des Grimme-Preis-Plakates, hat all diese Komplexität, die ja auch mit Rätselhaftigkeit und Offenheit verbunden ist, verdichtet. Dunkel gehört dazu, ja, das nur stellenweise aufgehellt wird durch die Medienzutaten.

Charly Graf, der Boxer, den man nicht einfach als Charly Graf erkennt, zieht hier den Betrachter an – aber zur Begegnung wird es kaum kommen. Alles ist angewiesen aufs Vermitteln, auf die Bilder der Bilder der Bilder, zu befragen vielleicht durch eine Stimme, die man nicht hört.

Alle Magie des Mediums verströmt dieses Plakat, immer wieder neu wahrzunehmen durch uns, die Betrachter. Ein offenes, ein intensives Bilderrätsel. Auch das gehört zum Fernsehen. Oder sagen wir besser: gerade das.

49. Grimme extra

Identitäten – offen, geschlossen, offen

Plakat zum 48. Grimme-Preis

Plakat zum 48. Grimme-Preis

48. Grimme extra

Fatale Entgrenzung

Plakat zum 47. Grimme-Preis

Plakat zum 48. Grimme-Preis

48. Grimme extra

Aufbruch, Bewegung, Brücke

Plakat zum 46. Grimme Preis

Plakat zum 46. Grimme-Preis