Roughcut: Hohe Strafen für Sanddiebe
Sardegna Rubata e Depredata

Ein Foto der Facebook-Gruppe „Sardegna Rubata e Depredata„. Sie fordern, dass auch andere Küstenregionen Sardiniens diesem Beispiel aus dem Ort Stintino folgen.

Eigenproduktion

Hohe Strafen für Sanddiebe

Auf Sardinien startet die Umweltbehörde einen ungewöhnlich harten Kampf gegen Sand- und Muscheldiebe: 1.500 bis 9.300 € Strafe drohen jedem, der Sand, Muscheln oder Steine als Souvenirs vom Strand mitnimmt. Der Leiter der Umweltpolizei „Corpo Forestale“ erklärt, dass das italienische Gesetz es grundsätzlich verbiete Sand, Algen, Kies und anderes Strandgut von Meeresufern zu entfernen, da die Sammelleidenschaft der Touristen dem marinen Ökosystem schweren Schaden zufüge.

Doch aktiv wurde die Umweltpolizei bisher eher selten. Das soll sich jetzt ändern. Viele der beliebten Meeresbuchten werden derzeit mit Überwachungskameras ausgestattet und die Kontrollen an den Flughäfen und Schiffsanlegern verschärft.

Im vergangenen Jahr sind allein am Flughafen Cagliari rund fünf Tonnen Sand, Kies und Muscheln konfisziert worden. Die bei einer Privatfirma angestellten Sicherheitsleute des Flughafens Cagliari sind die Initiatoren einer Aktion, die auf Facebook bereits über 21.000 Unterstützer (Mai 2017) hat. Sie appellieren an das Naturbewusstsein der Touristen. In ihrer Freizeit bringen sie auf eigene Kosten das am Flughafen gesammelte Strandgut regelmäßig wieder dorthin zurück, wo es herkommt: an den jeweiligen Strand.

Details zur Produktion

  • Prod., Red., Edit: Markus Thiele
  • Koproduktion: Laura Camboni
  • Equipment/Software: Avid Mediacomposer Mojo DX, After Effects, Photoshop, Sony PMW-EX1, GoPro Hero3+

Übernahme

Bildzeitung und BILD online

Video BILD online

„Kaum ein Sardinien-Urlauber weiß, dass er nach dem italienischen Gesetz schnell zum Dieb werden kann. Dabei ist die Gesetzeslage laut Dr. Gavino Diana von der Umweltpolizei Corpo Forestale eindeutig.“
www.bild.de

www.bild.de

BILD FRAGT DEUTSCHE URLAUBER AUF SARDINIEN
Haben Sie Angst vor Sand-Strafen?

Cagliari (Sardinien) – Der Airport Elmas nahe der Inselhauptstadt Cagliari auf Sardinien: Mit jedem neuen Flug kommen Touristen auf die Mittelmeer-Insel, von denen viele in Laufe ihres Urlaubs noch zu Langfingern werden sollen…

SARDINIEN KÄMPFT GEGEN SAND-DIEBE!
Ihr erster Weg führt die Reisenden meist direkt ans Wasser. Denn: Die Strände der italienischen Insel zählen zu den schönsten Badezielen am Mittelmeer. Einige werden regelmäßig unter die Top Ten der schönsten Strände der Welt gewählt.

Rund zwei Millionen Touristen reisen jedes Jahr nach Sardinien. Fast die Hälfte sind Italiener, dicht gefolgt von den Deutschen. Wenn sich der schöne Urlaub dem Ende neigt, kommt bei vielen Gästen der Sammler durch. Ein kleines Andenken, ein Souvenir vom Urlaubsort. Oft fällt die Wahl auf den wunderbar weißen Sand vom Lieblingsstrand – aber auch Muscheln und Steine aus dem Meer… (BILD)

www.bild.de

www.bild.de

AUF SARDINIEN DROHEN 10 000 EURO GELDSTRAFE!
Wo werden Sand-Diebe noch gejagt?

Cagliari (Sardinien) – Sardinien hat den Kampf gegen Sand-Diebe aufgenommen! Strände und Meeresbuchten auf der italienischen Insel werden mit Überwachungskameras ausgestattet, Strafen von bis zu 9300 Euro verhängt.

Doch das Italien-Eiland ist längst nicht der einzige Ort auf der Welt, der Touristen mit Sammelleidenschaft zum Verhängnis werden kann: Ob in Ägypten, auf Teneriffa oder den Philippinen – wer dort Sand abfüllt und außer Landes schaffen will, muss entweder empfindliche Strafen zahlen oder kommt gleich hinter Gitter!

Die kleinen Körnchen strahlen in leuchtendem Weiß, Rosa und Grün: Der Strand Is Arutas erstreckt sich kilometerlang an der Westküste Sardiniens, wird „Strand der Reiskörner“ genannt und steht unter Naturschutz.

Das Besondere: Er besteht aus kleinen Quarzsteinchen!
BILD fragte deutsche Urlauber auf Sardinien | Haben Sie Angst vor Sand-Strafen? Es ist bekannt, dass es unter Strafe verboten ist, den „Sand“ mitzunehmen. Doch nicht nur Touristen ignorieren die Vorschriften – auch Einheimische handeln längst mit der Ware… (BILD)

Artikel über die Produktion

Cultura & Spettacoli - L’UNIONE SARDA

L’UNIONE SARDA

Rubare sabbia è un furto

Il giornalista tedesco Markus Thiele ha girato un docufilm sulle cattive abitudini di portare via “souvenir” dall’Isola

a prima idea antisaccheggio la butta lì come se fosse la più semplice del mondo: «Quando si acquistano i biglietti aerei on line, basterebbe far partire un piccolo annuncio: è vietato rubare la sabbia e le pietre delle spiagge sarde. Il messaggio arriverebbe in tutta Europa».

Markus Thiele ha cominciato quattro anni fa la sua battaglia contro i ladri di granelli, ciottoli, conchiglie e via depredando. Aveva letto su un periodico austriaco un servizio sulle razzie nei principali litorali isolani, oggetto del desiderio dei collezionisti seriali di souvenir: Is Aruttas, Mari Ermi, Villasimius, Chia, Mariolu, Goloritzè, la Gallura, in particolare le calette dell’arcipelago della Maddalena.

E si è messo al lavoro. Negli uffici del Corpo Forestale regionale nei mesi scorsi era diventato di casa, chiedeva informazioni, voleva sapere che cosa faceva la Regione, quali contromisure si prendevano per arginare il saccheggio sul mare. Lo ricordano tutti. «La mobilitazione che si è creata, anche con l’impegno degli addetti ai controlli bagagli all’aeroporto di Elmas, ci ha spinto ad agire », spiega il comandante della Forestale, Gavino Diana… (Cultura & Spettacoli – L’UNIONE SARDA)

Thema Aufgegriffen

www.rp-online.de

www.rp-online.de

Touristen stehlen auf Sardinien zu viel Sand
Cagliari. Sand als Souvenir aus Sardinien mit nach Hause zu nehmen, ist verboten. Eine Initiative will den Strand schützen.

Sie sind blond, braun gebrannt, tragen Sandalen und kurze Hosen. Sobald die Sicherheitsleute am Flughafen von Cagliari solche Reisende erblicken, sind sie in Alarmbereitschaft. Es geht dann nicht etwa um Schmugglerware wie Drogen oder Waffen, sondern um den eigentlichen Schatz Sardiniens, den Sand. Touristen nehmen sich gerne einmal ein paar Plastikflaschen voller sardischen Sands als Souvenir mit nach Hause. Dass dies unter Androhung von Strafe verboten ist, scheinen die wenigsten zu wissen. Eine Initiative auf Sardinien will dem Strand-Raub nun Einhalt gebieten.

Das Foto mit einem der jüngsten Funde zeigt sechs Holzkisten voller Muscheln. „Massaker“ haben darüber die anonymen Aktivisten auf ihrer Facebook-Seite „Sardegna rubata e depredata“ geschrieben, auf der sie gegen den „Raub und die Plünderung Sardiniens“ angehen wollen. Jedes Jahr zu Beginn der Urlaubssaison steigen die Funde in Koffern und Gepäcktaschen rapide an. Eines der jüngsten Fotos auf der Seite zeigt das Innere eines Koffers. Neben Einweg-Rasierern, Deo und Zahnpasta lagern drei Plastikflaschen mit kostbarem Quarzsand aus Is Arutas, einem der unter Naturschutz stehenden Traumstrände Sardiniens. „Die Raub-Saison 2016 ist offiziell eröffnet“, steht über dem Foto. Im vergangenen Jahr sollen allein am Flughafen Cagliari rund fünf Tonnen Sand, Kies und Muscheln konfisziert worden sein… (RP ONLINE)

www.blick.ch

www.blick.ch

Kamera-Überwachung am Traumstrand
Sardinien jagt Sanddiebe

Haben Sie es gewusst? Auf Sardinien ist es verboten, Sand, Algen, Kies und Muscheln einzupacken. Nun werden Buchten sogar mit Kameras überwacht.

Jeden Sommer landen tonnenweise Sand, Steine und Muscheln im Gepäck von Sardinien-Touristen. Am beliebtesten ist der Quarz-Sand vom Strand Is Arutas. Er enthält bunte, vom Meer glattgeschliffene Steine. Ein Flughafenmitarbeiter in Cagliari sagte in italienischen Medien: «Einmal wollte ein Mann einen kugelrunden, 45 Kilo schweren Granitstein mitnehmen.»

Solche Natursouvenirs dürfen nicht mehr ausgeführt werden. Grund: Irreparable Schäden am Ökosystem. Selbst wer nur eine Flasche mit Sand heimnehmen will, muss mit einer Busse rechnen. Und die kann saftig ausfallen: Übeltäter müssen zwischen 1500 und 9300 Euro hinblättern. Gavino Diana von der Forstpolizei sagt in der Zeitung «Bild»: «Ab einer bestimmten Menge gilt das Verbrechen als Diebstahl.»
Jedes Jahr besuchen rund 2 Millionen Touristen die Mittelmeerinsel. Zwischen Juni und August 2015 wurden in Gepäckstücken fünf Tonnen Sand gefunden – und das allein auf dem Flughafen Cagliari. Offenbar ist der Sand von Sardinien auch bei Schweizer Touristen beliebt, wie eine beschlagnahmte «Valser»-Flasche vermuten lässt… (BLICK)

www.fokus.de

www.fokus.de

Gesetzesänderung in Italien
Sardische Umweltbehörde stellt Sand und Muscheln unter Naturschutz – Hohe Strafen

Sardinien-Urlauber müssen künftig vorsichtig mit ihren Urlaubsmitbringseln sein. Denn auf der italienischen Mittelmeerinsel ist es jetzt verboten, Sand, Muscheln und andere Natursouvenirs mitzunehmen. Es drohen saftige Strafen.

Das berichtet die „Bild“. Die weißen Sandstrände der Inseln stehen nämlich unter Naturschutz. Sand und Muscheln sind also für Urlauber tabu. Gavino Diana von der Forstpolizei erklärt: „Es verstößt gegen verschiedene Gesetze. Ab einer bestimmten Menge liegt das Verbrechen eines Diebstahls vor.“ Wer also am Flughafen mit Sand oder Muscheln erwischt wird, muss mit saftigen Strafen rechnen. Urlaubern blühen Strafzahlungen zwischen 1.500 bis 9.300 Euro.

Kameras am Strand
Die Umweltbehörde will nun sogar noch weitergehen. In den Meeresbuchten der süditalienischen Inseln will sie Überwachungskameras aufstellen, um Souvenirsammlern noch schneller auf die Schliche zu kommen. Die Urlauber zeigen sich entsetzt über die Gesetzesänderung. „Wenn das nirgendwo geschrieben steht – woher soll man das wissen?“, fragt ein Reisender. Eine andere Urlauberin merkt: „Das stand in keinem Reiseführer.“.. (FOKUS online)

www.ovb-online.de

www.ovb-online.de

Kampf gegen die Sandräuber

Sardinien wehrt sich gegen Touristen und deren Gier auf kostenlose Souvenirs: Sandräuber sind für die Insel zu einem echten Problem geworden. Am Flughafen wird deshalb streng kontrolliert.

Cagliari – Die Zielpersonen sind blond, braungebrannt, tragen Sandalen und kurze Hosen. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Cagliari sucht derzeit weniger nach finsteren Gestalten, die Drogen oder Waffen schmuggeln könnten. Die Security durchleuchtet die Koffer von Touristen auf der Suche nach Sand. Nicht der, der sich noch zwischen Socken und T-Shirts gehalten hat, sondern flaschenweise abgepackte Souvenirs von den Traumstränden Sardiniens.

Es muss dieser Drang sein, ein Stück Ferien nachhause, ein bisschen Mittelmeer nach München, Hamburg oder Berlin mit zu nehmen. Als „Sandräuber“ werden die Touristen inzwischen bezeichnet, das Phänomen hat in den vergangenen Jahren Dimensionen angenommen, die die Naturschützer auf der italienischen Mittelmeerinsel nicht mehr tolerieren wollen.

Fünf Tonnen Sand, Muscheln oder Steine konfiszierten die Securityleute alleine im Jahr 2015 am Flughafen Cagliari. Sand gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Wenn aber jeder der 1,8 Millionen Urlauber, die jährlich auf die Insel kommen, sich sein Fläschchen Sand mit nachhause nehmen würde, geriete auch Sardinien mit seinen zahlreichen Bilderbuchstränden in Schwierigkeiten… (OVB online)

www.heute.at

www.heute.at

Sand-Diebe werden auf Sardinien gejagt

Dass man tierische und pflanzliche Souvenirs aus Italien besser nicht mitnehmen sollte, ist vielen Reisenden bekannt. Doch auch von Sand sollte man besser die Finger lassen, wie vor allem am Beispiel Sardinien gut ersichtlich ist.

Beim Umweltschutz kennen die Behörden der Mittelmeerinsel keinen Spaß. Nicht nur Algen und Muscheln, sondern auch Sand, Algen und Kies müssen auf bzw. vor den Stränden bleiben. Die Mitnahme ist gesetzlich verboten.

Gestohlene Souvenirs aus der Natur können das Reisebudget schwer belasten. Zwischen 1500 und 9300 Euro Strafe drohen, wie „bild.de“ berichtet. Kontrollen können an Meeresbuchten, Flughäfen oder auch an Häfen zuschlagen. 2012 wurden zwei Urlauber zu einer Geldstrafe in der Höhe von 30.000 Euro verurteilt, weil sie in Baunei acht Kilo Sand und Stalaktiten einer Grotte mitgehen ließen.

Im Mai etwa wurden am Flughafen von Cagliari im Koffer eines Touristen drei mit Sand und Steinchen gefüllte Flaschen gefunden. Diese waren sogar markiert, um die Herkunft des Sandes – in diesem Fall vom Strand Arutas – zu kennen… (www.heute.at)

Badische Zeitung

Badische Zeitung

Touristen klauen flaschenweise Sand

Naturschützer werhren sich. Für Urlauber ist der Sand ein kostenloses Souvenir.

Die Zielpersonen sind braun gebrannt, tragen Sandalen und kurze Hosen. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Cagliari sucht derzeit weniger nach finsteren Gestalten, die Drogen oder Waffen schmuggeln könnten. Die Security durchleuchtet die Koffer von Touristen auf der Suche nach Sand. Nicht der, der sich zwischen Socken und T-Shirts findet, sondern flaschenweise abgepackte Souvenirs von den Traumstränden Sardiniens.

Es muss dieser Drang sein, ein Stück Ferien nach Hause, ein bisschen Mittelmeer nach München, Hamburg oder Berlin mitzunehmen. Als „Sandräuber“ werden die Touristen inzwischen bezeichnet, das Phänomen hat in den vergangenen Jahren Dimensionen angenommen, die die Naturschützer auf der italienischen Mittelmeerinsel nicht mehr tolerieren wollen. Fünf Tonnen Sand, Muscheln oder Steine konfiszierte die Security alleine im Jahr 2015 am Flughafen Cagliari… (Badische Zeitung)

Augsburger Allgemeine

Augsburger Allgemeine

Sand, Steine und Co.: Was darf ich aus dem Urlaub mitnehmen?

Mit den Sommerferien steht auch die Hauptreisezeit kurz bevor. Doch manch nettes Urlaubssouvenir kann beim Zoll ganz schön Ärger machen. Ein Überblick. Von Ariane Attrodt

Ein Schmuckstück hier, ein Fläschen Sand da: Viele Urlauber nehmen sich gerne ein Andenken an ihre Auslandsreise mit nach Hause – doch nicht alles ist erlaubt. Wir geben Tipps, damit es am Ende keinen Ärger beim Zoll gibt.
Auf den Artenschutz achten

Manche Tiere und Pflanzen stehen unter Schutz, wer trotzdem welche kauft und mit nach Deutschland bringt, muss mit Strafen rechnen. Das gilt auch für Waren, in denen Teile von geschützten Tieren, also zum Beispiel deren Fell, eingearbeitet sind. Auf der Internetseite artenschutz-online.de kann man für jedes Land nachschauen, welche Tiere und Gegenstände besonders geschützt sind.

Thomas Meister, Pressesprecher des Zollamts am Münchner Flughafen, erinnert sich an ein besonders spektakuläres Mitbringels eines Reisenden: „Er hatte Elefanten-Dung aus Afrika dabei und wollte sich daraus einen Briefbeschwerer machen.“ Und das war sogar erlaubt: Denn obwohl Elefanten vom Aussterben bedroht sind und für sie besonders strenge Regelungen gelten – ihr Dung ist das Einzige von ihnen, was man sich als Souvenir mitnehmen darf. Verboten sind dagegen zum Beispiel Schmuckstücke, in denen Elefantenhaare eingearbeitet sind… (Augsburger Allgemeine)

General Anzeiger

General Anzeiger

Strand und Strafe auf Sardinien
Sandräuber in Sandalen

01.07.2016 CAGLIARI. Sardinien wehrt sich gegen Touristen und deren Gier auf kostenlose Souvenirs: Tonnenweise Sand, Steine und Muscheln verlassen mit den Urlaubern die Insel.

Die Zielpersonen sind blond, braun gebrannt, tragen Sandalen und kurze Hosen. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Cagliari sucht derzeit weniger nach finsteren Gestalten, die Drogen oder Waffen schmuggeln könnten. Die Security durchleuchtet die Koffer von Touristen auf der Suche nach Sand. Nicht der, der sich zwischen Socken und T-Shirts gehalten hat, sondern flaschenweise abgepackte Souvenirs von den Stränden Sardiniens.

Es muss dieser Drang sein, ein Stück Ferien nach Hause, ein bisschen Mittelmeer nach München, Hamburg oder Berlin mitzunehmen. Als „Sandräuber“ werden die Touristen inzwischen bezeichnet, das Phänomen hat in den vergangenen Jahren Dimensionen angenommen, die die Naturschützer auf der italienischen Mittelmeerinsel nicht mehr tolerieren wollen. Fünf Tonnen Sand, Muscheln oder Steine konfiszierten die Securityleute alleine im Jahr 2015 am Flughafen Cagliari.

Sand gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Wenn aber jeder… (General Anzeiger)